Schlangengift-Enzym-Therapie

Nach der herrschenden Lehrmeinung dieser Therapierichtung kommt es zum Ausbruch einer Krankheit immer dann, wenn ein Enzymdefekt vorliegt. (Enzyme = Fermente, von griechisch "en cyme" = in der Hefe).
 
Anwendungsbereiche:

Schmerzen aller Art, entzündliche und abnutzungsbedingte Krankheiten, Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit, Erschöpfungszustände, nervöse Störungen, Neuralgien (Nervenschmerzen), Migräne, chronische Entzündungen usw.  
Enzyme sind Eiweißkörper, die für den Stoffwechsel aller Organismen (auch des menschlichen Organismus) unentbehrlich sind. Enzyme wirken als sogenannte Biokatalysatoren, also als "Reaktionsbeschleuniger", ohne die eine organische Reaktion nicht möglich ist. In dieser Funktion senken oder beschleunigen sie bestimmte Stoffwechselvorgänge im j eweiligen Organismus. Kommt es aber nun zu einem Enzymdefekt, kann dies auch zu einer Blockade eines Stoffwechselablaufes führen, das heißt, der Stoffwechsel wird empfindlich gestört. So kommt es zu Beschwerden.
 
Wird nun das richtige Enzym durch die Schlangengift-Enzym-Therapie zugeführt, kann es nach der Auffassung dieser Therapierichtung zu einer "Reparatur" des gestörten Stoffwechsels und damit zu einer Heilung der bestehenden Beschwerden kommen. Voraussetzung für diese Überlegung war die Erkenntnis, dass die Gifte von Schlangen, Spinnen, Skorpionen und Salamandern Enzyme enthalten, die eben diese gestörten Stoffwechselvorgänge wieder regulieren können. Dem Forscher Dr. Waldemar Diesing gelang es, aus diesen Rohgiften enteiweißte tierische Reintoxine herzustellen, die schließlich in hoher Verdünnung bei Mensch und Tier gefahrlos zum Einnehmen oder zur Injektion eingesetzt werden können.   zurück zu den Therapiearten 

 

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